Tennis

Erste Tennismeisterschaft in neuem Modus war ein Erfolg

Nachdem das Endspiel im letzten Jahr zwischen Franz-Josef Funke und Andre Wullenweber witterungs- und terminbedingt nicht stattfinden konnte, gab es in diesem Jahr die Premiere eines neuen Modus. Statt über mehrere Wochen an von den Teilnehmern frei wählbaren Terminen wurde die Vereinsmeisterschaft in diesem Jahr kompakt an einem Wochenende ausgetragen.

Teile der Vorrunde wurden bereits am Freitag, 01.09. ausgetragen. Der Hauptspieltag war dann der darauf folgende Samstag. Der Spielmodi war, wie im Tennis üblich, das K.O.-System; bei Satzgleichstand wird der dritte Satz im Matchtiebreak entschieden. Insgesamt 11 Spieler im Alter von Anfang 20 bis Anfang 70 stellten sich im diesem Jahr der Herausforderung.

Da am Freitagabend witterungsbedingt nur 1 Vorrundenspiel ausgetragen werden konnte, gestaltete sich der Spielplan am Samstag dementsprechend voll. Beginn war um 11 Uhr, nach der Vorrunde, dem Viertel- sowie dem Halbfinale stand nach kurzer Pause gegen 17 Uhr schließlich das Finale an. Erster feststehender Teilnehmer an diesem war Martin Schwens aus Ostentrop, der in unserer ersten Herrenmannschaft aktiv ist und in dieser im kommenden Jahr auch die Position der Nummer 1 innehaben wird. Er konnte sich gegen seine Mannschaftskameraden Lukas Höveler im Viertel-, sowie Jan Oberkalkofen im Halbfinale durchsetzen. Es folgte als Finalgegner Andre Wullenweber, der sich im Viertelfinale gegen den mehrmaligen Sieger Günter Klauke durchsetzte und nach langem und hartem Kampf auch das Halbfinale gegen Stefan Franz in 3 Sätzen denkbar knapp für sich entscheiden konnte.

In diesem Finale sah es, zumindest ergebnistechnisch, lange nach einer klaren Angelegenheit aus. Trotz spannenden, knappen Ballwechseln entschied Andre Wullenweber den ersten Satz klar mit 6:1 für sich und führte auch im zweiten Durchgang klar mit 5:2. Dann allerdings wurde es doch noch einmal spannend, da Martin Schwens sich noch einmal aufbäumte und seinem Kontrahenten plötzlich viele Fehler durchliefen. Schnell war der Vorsprung aufgebraucht und es stand 5:5. Es roch nach einer Entscheidung im dritten Satz, doch dann fand Wullenweber zurück ins Spiel und verwertete schließlich seinen 3ten Matchball zum 6:1 7:5 Endstand Volley am Netz. Nach insgesamt etwa 4 ½ Stunden über alle 3 Spiele war der diesjährige Sieger gefunden. Für Andre Wullenweber war es eine Premiere und dementsprechend groß war Freude und Erleichterung.

Nach dem Finale saß man bei Bier und Bratwurst noch eine Weile zusammen und ließ den Tag ausklingen. Alle Teilnehmer empfanden den neuen Spielmodus als Verbesserung und so wird es wohl auch im nächsten wieder ein derartiges Turnier geben. Wir würden uns dann über eine noch regere, aktive Beteiligung freuen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Zuschauern und Organisatoren, insbesondere bei Stefan Franz, der die Idee zu diesem Event beisteuerte und bei der Planung tatkräftig geholfen hat.

 

Andre Wullenweber, 14.09.2017