Archiv 2010

Am vergangenen Sonntag, 06.06. haben die acht bis elfjährigen Leichtathleten des Kreises Olpe im Sportpark Giebelscheid in Fretter ihre Kreismeister in den Disziplinen 50m-Sprint, Ballwurf, Weit- und Hochsprung sowie in der 4x50m Staffel ermittelt. Bei fast schon zu warmen Temperaturen nahmen 120 Kinder aus 7 Vereinen (LC Attendorn, SC Fretter, FSV Helden, SC Olpe, TV Rönkhausen, LG Südsauerland und SG Wenden) an den Kreis-Einzelmeisterschaften teil. Herausragende Athletin war Anna Kosina (W11) vom SC Olpe. Sie konnte alle 4 Einzeldisziplinen für sich entscheiden und war mit der Staffel vom SC Olpe auch ganz vorne. Dieser Staffellauf musste aber ohne Wertung erfolgen, da ein Gewitter hereinbrach und die Zeitmessanlage nicht mehr funktionierte. Die Klasse W10 war dahingegen sehr ausgeglichen; hier gab es 4 verschiedene Titelträger. Genauso verhielt es sich in der Altersklasse W9, wobei der Jahrgang 2001 noch keinen Hochsprung absolviert. Bei den achtjährigen Mädchen und jünger holte Anna Bock vom FSV Helden alle drei Einzeltitel. Bei den Jungen war ihr Bruder Niklas Bock vom FSV Helden auch dreimal erfolgreich. Er wurde nur im Ballwurf von Maximilian Weber vom SC Fretter in der M11 geschlagen. In der M10 darf sich Jonas Kosch vom LC Attendorn dreifacher Kreismeister nennen; im Ballwurf holte sich Oliver Wieczorek vom FSV Helden den Titel. Die Klasse M9 wurde von Laurits Strotmann dominiert. Er gewann alle drei Disziplinen für sich. Die M8 war mit drei unterschiedlichen Titelträgern wieder ausgeglichen. Die Staffeln haben sowohl bei den Mädchen wie bei den Jungen die schnellen Sprinter vom SC Olpe gewonnen. Insgesamt stellte der SC Olpe 11 Kreismeister (dicht gefolgt vom FSV Helden mit 10 Titeln) und war somit erfolgreichster Verein.
Die ausrichtenden Vereine TV Rönkhausen und SC Fretter zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Einziger Wermutstropfen war das kurz vor Ende hereinbrechende Gewitter mit Regenschauer, das den Wettkämpfen ein abruptes Ende setzte. Ein Staffellauf konnte nicht gewertet werden und die abschließenden Siegerehrungen fielen ins Wasser. Nichts desto trotz wurde die Sportanlage in Fretter erstmalig seit der Errichtung 2006 komplett von den Leichtathleten in Anspruch genommen und kann für zukünftige Veranstaltungen genutzt werden.